Gedenkfeier für Hans Küng in Luzern

Gedenkfeier für Hans Küng in Luzern

Für den in Tübin­gen am 6. April dieses Jahres ver­stor­be­nen Schweiz­er The­olo­gen Hans Küng wird am Fre­itag, 3. Sep­tem­ber 2021, eine öku­menis­che Gedenk­feier durchge­führt. Diese find­et um 17.30 Uhr in der Jesuit­enkirche in Luzern statt. Die vom Bun­desrat beschlosse­nen Lockerungss­chritte im Zusam­men­hang mit Covid-19 erlauben diesen Anlass. Die Stiftung Wel­tethos Schweiz und die Her­bert Haag Stiftung, deren langjähriger Präsi­dent Küng war, hat­ten die Durch­führung ein­er Gedenk­feier unmit­tel­bar nach dessen Tod angekündigt.

Hans Küng war ein weltweit beachteter und respek­tiert­er The­ologe und Pub­lizist, dessen gesellschaftliche Res­o­nanz als einzi­gar­tig zu beurteilen ist. Unzäh­lige Men­schen aller Kon­fes­sio­nen und Reli­gio­nen sahen in ihm einen uner­schrock­e­nen Weg­bere­it­er, einen weit­sichti­gen Vor­denker und einen unverzicht­baren Hoff­nungsträger. Seine Weltof­fen­heit und Ger­adlin­igkeit waren für viele Ermu­ti­gung und Verpflich­tung zugle­ich. Der Geis­te­shal­tung des Ver­stor­be­nen entsprechend, ist in Luzern eine heit­ere Dankesfeier in öku­menisch-inter­re­ligiös­er Offen­heit geplant. Das Vokalensem­ble Corund Luzern und das Capric­cio Barock­o­rch­ester brin­gen Musik zur Dar­bi­etung, die Hans Küng viel bedeutete. Zugle­ich rufen Texte aus sein­er Fed­er sein the­ol­o­gis­ches und gesellschaftlich­es Engage­ment in Erin­nerung. Und schliesslich würdi­gen die ver­anstal­tenden Organ­i­sa­tio­nen sein Wirken als Wis­senschaftler und Pub­lizist.

Die Gedenk­feier ist öffentlich. Weil die Ver­anstal­ter den gel­tenden Coro­naschutz­mass­nah­men Rech­nung tra­gen müssen, benöti­gen sie für die Teil­nahme eine Anmel­dung. Diese kann per Post (Her­bert Haag Stiftung für Frei­heit in der Kirche, 6000 Luzern) oder über die Web­sites von www.weltethos.ch oder www.herberthaag-stiftung.ch erfol­gen. Anschliessend erhal­ten die Angemelde­ten ein Pro­gramm, das zugle­ich als Ein­trittskarte und Platzreser­va­tion gilt.

Christian Breitschmid
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