Was der Bauer (nicht) glaubt, das erntet er

Was der Bauer (nicht) glaubt, das erntet er

Seit Men­schen Gedenken schauen Besagte gen Him­mel und staunen. Der ewige Tanz von Sonne, Mond und Ster­nen, das Spiel der Gezeit­en, das Erden­jahr und die Mondzyklen boten in unaufgek­lärten Zeit­en so manche Erk­lärung für Unerk­lär­lich­es. Die Ten­denz, aus Stern­bildern die Wege des Schick­sals erken­nen zu wollen oder durch magis­che Riten dem eige­nen Geschick qua­si auf die Sprünge zu helfen, ist bis heute in den Men­schen ver­an­lagt, aller ser­iösen Wis­senschaft zum Trotz. Für einen Beitrag im Onlinepor­tal Wat­son hat Sek­ten­ex­perte Hugo Stamm die frag­würdi­gen Prak­tiken von anthro­posophis­chen Bauern unter­sucht und stellt sich und seinen Lesern die eine oder andere Gewis­sens­frage, angesichts mit Mist gefüll­ter Kuh­hörn­er, die über den Win­ter den Acker­bo­den mit Energie ver­sor­gen, oder beim Glauben an beson­ders leicht zu putzende Schuhe bei abnehmen­dem Mond. Eine schöne Lek­türe, jet­zt, wo der Herb­st einzieht und mit ihm die Zeit der Sagen, Spuk- und Geis­tergeschicht­en.

Christian Breitschmid
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