Fastenkampagne 2021 ist gestartet

Fastenkampagne 2021 ist gestartet

Bei der Öku­menis­chen Kam­pagne 2021 ste­ht die Klim­agerechtigkeit im Mit­telpunkt. Mit dem Slo­gan «Klim­agerechtigkeit – jet­zt!» machen Fas­tenopfer und Brot für alle darauf aufmerk­sam, wie der unge­brem­ste Ausstoss von Treib­haus­gasen dazu führt, dass die Kli­maverän­derung weltweit beschle­u­nigt wird und dadurch Naturkatas­tro­phen passieren, die Mil­lio­nen von Men­schen die Lebens­grund­la­gen entziehen. Die Län­der des glob­alen Südens sind bere­its jet­zt am stärk­sten von den Fol­gen des Kli­mawan­dels betrof­fen, obwohl sie am wenig­sten dazu beige­tra­gen haben. Für Fas­tenopfer, Brot für alle und ihre Part­ner ist es eine Frage der Gerechtigkeit, dass die Natio­nen und deren Ein­wohn­er, welche haupt­säch­lich für Treib­haus­gase­mis­sio­nen ver­ant­wortlich sind, endlich Ver­ant­wor­tung übernehmen. Die Schweiz ist eines dieser Län­der. Um auf die Kli­makrise zu antworten und die Erde zu bewahren, ist eine Umkehr zu einem genügsameren Lebensstil notwendig. Nur so könne die Men­schheit ihr schad­haftes Han­deln ein- und den glob­alen Tem­per­at­u­ranstieg auf 1,5° Cel­sius begren­zen, wie die Organ­i­sa­tio­nen auf ihren Web­sites schreiben. Mit ein­er Peti­tion wollen sie die Schweiz­erische Nation­al­bank SNB dazu bewe­gen, alle Anteile an Unternehmen abzus­tossen, die an Förderung, Han­del und Ver­ar­beitung von Erdöl und Erdgas beteiligt sind.

Christian Breitschmid
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