Wie gehen wir mit dem Coronatod um?

Wie gehen wir mit dem Coronatod um?

In der gestri­gen Aus­gabe des «Echo der Zeit» hat das Schweiz­er Radio ein Gespräch mit Isabelle Noth aus­ges­trahlt. Darin beant­wortet die Pro­fes­sorin für Seel­sorge, Reli­gion­spsy­cholo­gie und Reli­gion­späd­a­gogik an der Uni­ver­sität Bern Fra­gen zum aktuellen Umgang der Gesellschaft mit dem Coro­na­tod. Nach­dem der erste gemeldete Todes­fall am 5. März dieses Jahres für gross­es medi­ales Echo gesorgt hat­te, wür­den die 142 aktuellen Todes­fälle heute fast stillschweigend zur Ken­nt­nis genom­men. Das Bun­de­samt für Sta­tis­tik weist in diesem Zusam­men­hang auf eine «sig­nifikante Über­sterblichkeit bei älteren Men­schen» hin. Isabelle Noth stellt sich der Frage, ob die «späten Jahre» in unser­er Gesellschaft weniger wert gewor­den sind durch die Coro­n­a­pan­demie.

Christian Breitschmid
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